Bewegungspark

Fitness für alle unter freiem Himmel

Husum (eventmal.de) – Husum und der Schlosspark sind um eine Attraktion reicher. Heute wurde der neue Bewegungspark im Beisein von Irene Fröhlich, Vorsitzende des Seniorenbeirates, Lothar Pletowski, Mitglied des Stadtverordnetenkollegiums und Ideengeberin Ilse Tekampe eröffnet.

Bewegungspark 2Kostenfrei können nun Bürger und Bürgerinnen jeden Alters das Aktiv-Angebot nutzen. Die zahlreichen Stationen am Erichsenweg in unmittelbarer Nähe des Krankenhauses stehen zum Training aller Muskelpartien und zur Steigerung der Kondition allen zur Verfügung.

Das Fitnessstudio unter freiem Himmel geht auf eine Idee der ehemals stellvertretenden Seniorenbeiratsvorsitzenden Ilse Tekampe zurück. Schon an anderen Orten gibt es solche Aktiv-Plätze. Sie selbst gibt Kurse an der Altenbegegnungsstätte und kannte so auch den Wunsch ihrer Teilnehmer „mal was an der frischen Luft machen zu können“. Sie sorgte nach der ersten Anregung 2014 dafür, dass dieser Gedanke in den Ausschüssen nie in Vergessenheit geriet, sammelte Informationen und machte Vorschläge.

Irene Fröhlich dazu: „Nur, wer sich bewegt, kommt vorwärts!“ Gerade für Menschen fortgeschrittenen Alters sei Bewegung zum Erhalt der Funktionalität besonders wichtig.

Lothar Pletowski sieht in dem neuen Bewegungsangebot einen großen Erfolg und lobte die Einigkeit in den städtischen Gremien. „Am Anfang steht der Spaß an der Bewegung und jede Herangehensweise ist in Ordnung.“

Die Gesamtkosten von etwa 83.000 Euro sind zu gut der Hälfte bezuschusst, 41.000 Euro muss die Stadt aufbringen, die auch den Platz zur Verfügung stellte. Damit es aber durch Mittel der AktivRegion gefördert werden konnte, brauchte es Fürsprecher. Die fand man unter anderem im Klinikum Nordfriesland, das die Anlage zukünftig zusätzlich für Reha-Maßnahmen nutzt, bei der TSMH, beim TSV, der VHS und der Einrichtung Husumer Horizonte.

Peter Ketelsen, in Vertretung von Bauamtsleiter Jörg Schlindwein, führte aus, dass der Platz ab sofort wöchentlich von städtischen Mitarbeitern kontrolliert werde, wie es auch bei Spielplätzen geschehe, einmal jährlich würde der Park zudem einer offiziellen Sicherheitskontrolle unterzogen.

Die Geräte selbst haben einen Aufkleber, wie sie zu benutzen sind und welche Muskeln und Körperpartien „bearbeitet“ werden können. Eine Schautafel mit einer Gesamtübersicht soll auf jeden Fall noch folgen.

In unmittelbarer Nähe ist der Boule-Platz zu finden. „Die Spieler sind nicht ganz glücklich“, so Pletowski, „aber das Leben besteht nun einmal aus Kompromissen. Im Gegenzug versuchen wir hier eine dritte Boule-Bahn zu verwirklichen, das dauert aber noch etwas.“

 

Foto im Text: Ilse Tekampe und Irene Fröhlich (v.li.) üben schon mal die Beinarbeit. Fotos: Blume

 

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